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14.12.11
Flörsheim (Höchter Kreisblatt)
Keine Lex Mehler
Es gibt sie tatsächlich noch: Politiker, die zu ihrem Wort stehen und nicht versuchen rum zu tricksen wie der allmählich albern wirkende Karl-Theodor zu Guttenberg. Das Gegenbeispiel auf kommunaler Ebene heißt Gerd Mehler. Der hat gestern Abend kurz und bündig einen Schlussstrich unter die Melde-Affäre gezogen. Für den ehemaligen Kreisbeigeordneten und amtierenden Geschäftsführer der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsfirmen im Wickerer Deponiepark war der klare Schnitt notwendig. Denn es gibt keine "Lex Mehler".

Zwar hat sein Beruf direkt oder indirekt mit der Stadt Flörsheim zu tun. Und auch mit dem ersten Wohnsitz war er in der Mainstadt gemeldet, mehr aber nicht. Seine Freizeit hat er schon seit langem nicht mehr in Flörsheim verbracht, sondern in Hünfelden. Der leidenschaftliche Kommunalpolitiker und einflussreiche "Macher" in der Rhein-Main-Region kam durch seine private Neuorientierung in die Anmelde-Zwickmühle. Die zweite Ehefrau ist nicht in Flörsheim mit erstem Wohnsitz gemeldet, sondern in Hünfelden-Kirberg – Mehler hat dort seinen zweiten Wohnsitz.

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